Anderes

Geistliche Leidenschaft einüben

Das Seminar "Geistliche Leidenschaft einübe" können Sie hier downloaden:
geistlicheleidenschafteinueben.doc [65 KB]

 

Entscheidungen treffen

Entscheidungen treffen – aber wie?
I. Was macht Entscheidungen so schwierig?Fehlende FaktenDie Angst vor NeuemScheu vor der VerantwortungAngst vor FehlernAngst vor KonfliktenJede Wahl hat ihren PreisUnklare Maßstäbe
II. Entscheidungen sind ChancenWer entscheidet, entfaltet sein Leben.Wer entscheidet, wird erwachsen.Wer entscheidet, wählt, was er sein will.Wer entscheidet, gewinnt Profil.
III. Hilfen zur EntscheidungsfindungMeine Maßstäbe klärenZur Entscheidung gehört über das Gefühl hinaus auch das sachliche Überlegen und Wollen.Praktische SchritteEinfälle sammeln und aufschreiben (zunächst ohne sie zu bewerten): Argumente, Gefühle, Konsequenzen, Wünsche , Abneigungen, usw.Informationen sammelnPro und Contra: Zuordnen der Einfälle unter a) in eine Plus-Minus-Liste, danach bewerten (z.B. auf einer Skala von 1-6 wie Schulnoten), wie gewichtig mir jeder Punkt auf beiden Seiten der Liste ist.Rat von anderen einholenWie sehen die äußeren Bedingungen aus? Offene oder verschlossene Türen?Welche Hinweise ergeben sich aus meinem bisherigen Lebensweg?Was entspricht dem in der Bibel offenbarten Willen Gottes?Beten und auf Gott hörenWas sagt die „innere Stimme“? Frieden oder Unfrieden?
IV. Mut zum RisikoWir dürfen Fehlentscheidungen treffen.Wir brauchen Mut zum Wagnis.Wer Entscheidungen trifft, lebt (und wird nicht gelebt).

 

Geistliches Wachstum

Geistliches Wachstum (von Pfv. Michael Böckner)
Wenn ich von geistlichem Wachstum rede, dann denke ich oft daran, daß dieses Wachstum einen Ausgangspunkt hat und ich jetzt dabei bin, auf ein Ziel hinzuwachsen.

1. Das Ziel
Das Ziel ist klar(Eph.4,15): das Hinwachsen "in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist: Christus". Es lohnt sich darüber nachzudenken, was das eigentlich genau heißt. Beispielsweise denke ich an die vollkommene Hingabe Jesu für die Menschen am Kreuz. Oder die Demut
Jesu, mit der er sich selbst erniedrigte und Mensch wurde. In Eph.4,13 werden als Ziel außerdem das Hinwachsen zur Einheit des Glaubens, zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann und zum vollen Maß Christi genannt, wogegen in Eph.4,14 das Mündig-Werden hervorgehoben wird. Für das geistliche Wachstum gibt es scheinbar mehrere Bereiche.
Daher ist es sinnvoll, in einem Bereich anzufangen und sich dort erreichbare Teilziele zu setzen, damit man nicht entmutigt aufgibt.

2. Der Ausgangspunkt
Entscheidend für das Geistliche Wachstum ist meines Erachtens, daß ich meinen derzeitigen geistlichen Standort bestimme, denn bei den meisten, die dies jetzt lesen, dürfte die Bekehrung schon eine Zeit lang zurückliegen, so daß ein Stück Wachstum geschehen sein wird. Die geistliche Standortbestimmung ist nötig, um zu dem Ziel hin einen Weg finden zu können. Wenn ich beispielsweise mit dem Auto von Leipzig nach Frankfurt fahren will, muß ich auf der Karte schauen, wo Leipzig und wo Frankfurt ist, damit ich dann einen Weg finden kann. Genauso brauche ich meinen geistlichen Standort, um meinen Weg zum Ziel, zu Christus zu finden. Wie kann ich eine solche geistliche Standortbestimmung durchführen? Eine Möglichkeit findet sich im
Bereich von Beichtspiegeln (Fragen und Gedanken, die zur Seelsorge an sich selbst helfen sollen oder auf die Beichte vorbereiten). Oft helfen die 10 Gebote als Grundlage für eine Standortbestimmung.

3. Der Weg zum Ziel
In Eph.4,11-16 finden sich einige Impulse, die grundsätzliche Anregungen enthalten:
3.1. Die Heiligen müssen zugerüstet werden(V.12).
Es gibt ja noch ein Leben nach der Bekehrung. Das wird in vielen christlichen Gruppen leider oft übersehen. Man kann wie fieberhaft damit beschäftigt sein, einen Menschen zur Entscheidung für Jesus zu führen. Sobald das aber geschehen ist, wird der frischgebackene Christ für die anderen Christen uninteressant, denn er gehört jetzt dazu und das fürs Christsein Nötige wird er schon irgendwie lernen. Dadurch sind leider schon viele Babychristen geistlich verhungert. Ich halte
es daher für wichtig, Themen wie Geistliches Wachstum, Jüngerschaft, usw. auf die Tagesordnung zu setzen und praktizierbare Möglichkeiten zur Umsetzung für das, was gepredigt wird, anzubieten. Ich verstehe den Missionsbefehl ("Machet zu Jüngern" und "lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe" Mat.28,19-20) so, daß die Evangelisation erst abgeschlossen ist, wenn echte Jüngerschaft von einem Neubekehrten gelebt werden kann. Wenn ich mir anschaue, wie Jesus seine Jünger ausgebildet hat und wie es so zu geistlichem Wachstum gekommen ist,
finde ich folgende Aspekte:
a) Die Jünger sind dem Ruf Jesu, ihm allein nachzufolgen, gefolgt.
b) Die Jünger durften zuschauen, wie Jesus lebte, diente und wirkte.
c) Die Jünger werden unter Anleitung von Jesus ausgesandt, um nach einer gewissen Zeit zurückzukehren und die gemachten Erfahrungen mit Jesus auszuwerten. Hier empfangen die Jünger Korrektur und neue Zurüstung.
d) Erst später werden die Jünger von Jesus durch den Missionsbefehl ausgesandt, den sie erst nach der Bevollmächtigung mit dem Heiligen Geist ausführen.
Besonders in den Bereichen b) und c) sind oft Defizite in der Zurüstung der Christen zu finden.
3.2. Die Heiligen werden zugerüstet zum Werk des Dienstes(V.12).
Sehr viel Wachstum habe ich selbst erlebt durch die Bereitschaft zu dienen. Neben der oben angesprochen geistlichen Unterernährung, unter der oft Neubekehrte leiden müssen, gibt es die langjährigen Christen, die an Übersättigung leiden. Sie haben den Kopf und das Herz verstopft
durch nie ins Leben umgesetzte christliche Phrasen. Sie sind wie ein voller Krug Wasser, in den nichts mehr hineingeht, weil nie etwas in ein Glas gegossen wird, damit es getrunken werden kann. So fängt das Wasser im Krug langsam zu faulen an, denn frisches Wasser kann auch
nicht hinein, da der Krug voll ist. Wer nicht bereit ist das, was er von Gott empfangen hat, weiterzugeben, wird kein Wachstum erleben, weil Gott ihn nicht neu füllen kann mit Strömen lebendigen Wassers.
3.3. Die Heiligen setzen ihre Gaben für den ganzen Leib ein(V.12+16).
So wie die Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer eine besondere Zurüstungsaufgabe haben(V.11-12), so bilden alle Christen zusammen den Leib, in dem jedes Glied das andere unterstützt(V.16), damit der ganze Leib wächst. Wer seine geistlichen Gaben nicht kennt oder sie nicht einsetzt, kann dem Leib Christi nicht dienen. Es hat Konsequenzen für einen Leib, wenn ein Bein oder ein Auge fehlt bzw. nicht einsatzfähig ist. Da es ja klar ist, daß eine Hand nicht die Funktion eines Ohres übernehmen kann, muß jedes Glied am Leib eine
Funktion ausüben, die zu seinen Möglichkeiten paßt. Genauso muß geprüft werden, ob Gaben und Aufgaben bei mir zusammen passen. Geistliches Wachstum geschieht, wenn ich meine geistlichen Gaben zur Auferbauung des Leibes Christi einsetze.

4. Einige persönliche Notizen
a) Ich habe immer dann geistliches Wachstum erlebt, wenn ich Fragen gestellt habe. Viele haben als sie auf dem Weg waren, Christen zu werden den Christen viele Fragen gestellt über Gott und die Welt. Meistens aber hört das auf, wenn sie Jesus gefunden haben, weil sie eine neue Welt entdecken und echte Antworten auf ihre Lebensfragen finden. Für eine gewisse Zeit ist das völlig normal. Aber nach einer gewissen Zeit geht es nicht mehr weiter, wenn man nur noch fromme Sprüche kopiert. Ich muß selbst wissen und verstehen, wovon ich rede. Das Fragen stellen ist nicht dasselbe wie Zweifeln, denn ich kann meine Fragen ja auch an Gott stellen wie z.B. bei Hiob oder wie bei Jesus als er am Kreuz mit dem Vater redet: "Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen?". Man braucht keine Angst zu haben, vom Glauben abzufallen, wenn man Fragen stellt, denn daß Jesus mich liebt hängt nicht davon ab, ob ich auf jede Frage eine Antwort habe. Ich stelle auch Fragen an die Bibel, an Menschen, die mich beeindrucken
(nicht nur Christen!), an meine Gemeinde und an mich selbst. Es ist gesund und führt zu geistlichem Wachstum, Fragen zu stellen, aber es wird ungesund, wenn ich mich nur noch um mich selbst drehe.
b) Geistliches Wachstum habe ich auch dann immer erlebt, wenn ich Gott in meinem Alltag erleben durfte. Denke mal darüber nach: Wann habe ich zuletzt eine Erfahrung mit Gott gemacht? Vor wenigen Minuten, vor Tagen oder gar vor Monaten? Warum sind viele christliche Kreise solche
schlappen Haufen? Weil sie keine eigenen Erfahrungen mehr mit Gott machen, sondern nur noch von vergangenen Erfahrungen oder von denen anderer leben. Erfahrungen mit Gott mache ich beim Bibellesen(er redet zu mir), beim Beten(ich rede zu ihm), beim Tun dessen, was er
sagt(Joh.7,17!, z.B. Zeugnis) und durch den Heiligen Geist(Führung und Einsatz meiner Geistesgaben). Ich kann Erfahrungen mit Gott machen in Beziehungen, wenn er mich bewahrt und versorgt, in alltäglichen Situationen(Schule, Studium, Beruf), indem er meine Persönlichkeit formt und indem ich seinen Trost erfahre in Schmerz, Leid und Tod. Gott zu erleben lehrt, ihm zu mehr zu vertrauen als bisher und das ist Geistliches Wachstum.

 

Gesprächsleitung

GESPRÄCHSLEITUNG

1. Allgemeines:
Jeder Christ hat automatisch die Aufgabe von Gott und seinen Taten Zeugnis zu geben, von Gottes Liebe, Treue, Gnade etc. Wir sollen also besonders den Menschen, die Jesus noch nicht kennen von unserem Leben mit Ihm erzählen. Dies gelingt am besten im Gespräch, wobei wir eine hohe Verantwortung gegenüber Gott tragen.

2. Es gibt verschiedene Gesprächsformen:das Lehrgesprächden Small Talkdie Aussprachedas Problemgesprächdas Themengespräch
3. Was beim Gespräch geschieht:
Martin Buber: "Ein Gespräch kennt weder Sieger noch Besiegte, sondern verändert, in eine neue Beziehung zueinander versetzte Partner."
Im Gespräch kann es geschehen, daß Menschen aufeinander zugehen, sich begegnen und füreinander öffnen. Es wird nach neuen Erkenntnissen gesucht und wenn es gelingt ein Gespräch zu strukturieren ohne den Ausgang des Gespräches vorwegzunehmen, dann wird es mehr als eine Aneinanderreihung von längeren oder kürzeren Gesprächsbeiträgen sein.
Der Gesprächsleiter trägt im Wesentlichen für das Gelingen eines Gruppengespräches bei, egal ob es sich nun eine Besprechung oder ein Themengespräch handelt.

4. Ausgangsstellung für ein Gespräch
a) Mit welchen Gesprächspartnern habe ich es zu tun ? Welche Interessen haben sie?Kinder: stellen viele Fragen, verarbeiten Kenntnisse haben noch keine gefestigte eigene Meinung, lernen vom ErwachsenenTeenies: Frage nach dem Sinn des Lebens, Alltagssorgen, brennende Themen wie z.B. Sexualität und Partnerschaft; Umgang mit Eltern, Überleben in der SchuleErwachsene: Hilfe bei Erziehungsfragen, Familie, KinderDer Inhalt des Gespräches muß auf das Alter der Gesprächspartner und deren Interessen abgestimmt werden, dann gibt es vielleicht ein fruchtbares Gespräch.
b) Einleitung ins Gespräch
Die Einleitung (Z.B. mit Geschichten, Fallbeispielen, Zitaten, Fakten, Zahlen, Hintergründen) soll nicht länger als eine halbe Stunde maximal dauern (gilt auch für Bibelarbeiten). Der Inhalt soll nicht erschöpfend sein, d.h. nicht alle möglichen Antworten vorwegnehmen. Es geht darum Fragen zu stellen, Antworten jedoch zurückzuhalten, wenn ein Gespräch zustande kommen soll.

5. Kennzeichen eines guten Gesprächsleiters
Der gute Gesprächsleiter sollte:...das Thema gut durchdacht haben...genau überlegt haben mit welchen Worten er seiner Gruppe das Thema stellen wird...die Themenstellung während des Gespräches nicht aus den Augen verlieren...nicht vorher wissen was bei dem Gespräch raus kommt...ein Diplomat sein...kann während des Gespräches zusammenfassen und mit Fragen weiterführen...hält seine eigene Meinung zurück und läßt andere reden...kann zuhören und auf gesagte Meinungen reagieren und sie mit einbeziehen in seine Aussage...setzt Schwerpunkte und sagt einen kurzen Schluß am Ende jedes Schwerpunktes, um das Gesagte nicht abzuwürgen..sich auf die Gesprächspartner einstellen ( nicht jeder reagiert gleich im Gespräch)..offen sein für jede Meinung und widersprüchliche Aussagen nicht abwürgen, weil nur so der andere sich angenommen fühlt..das Gespräch konstruieren und nicht alle hinter seiner eigenen Meinung herziehen..Flexibilität, Reaktionsvermögen und Feingefühl haben..selbst abwarten, wenn andere reden. ..Geduld haben, wenn eine Gruppe schweigt. Die Geduld wird belohnt, falls man den anderen genügend Zeit zum Nachdenken läßt...bei seinen eigenen Aussagen nicht vom hundertsten ins tausendste abdriften, und wenn Teilnehmer sich zu weit vom eigentlichen Thema entfernen, dann das Gespräch wieder in die richtige Richtung lenken.
6. Ein Gespräch abschließen:Die große Chance des Leiters ist nicht sein Beitrag zum Gespräch, sondern das Schlußwort. ( kein Gespräch ohne Abschluß)Am Schluß kann man konkrete Schritte vorschlagen. (z.B. Gespräch über Streit mit Freunden 1.Schritt:aufeinander zugehen, vergeben)Es ist auch günstig seine besten Gedanken bis zum Schluß aufzuheben!!!
7. Weiter gilt es zu beachten:ungeschickt formulierte Beiträge nicht schulmeisterlich verbessernBlicke während des Gespräches beachten:Wer möchte etwas sagen, wer ist gelangweilt? ( Mimik und Gestik)Fragen die zu persönlich sind oder tiefergehende Probleme in sich tragen nicht vor der Gruppe ausdiskutieren sondern im Gespräch unter 4 Augen.es müssen nicht alle einer Meinung sein bei theologischen Fragen (wiedersprechende Beiträge nicht abwürgen sondern tolerieren)nicht anderen ins Wort fallengenau zuhören, was der andere meint(Frage: du hast dies und das gesagt, habe ich es richtig verstanden, daß du es so und so meinst??)gegebenfalls Stichpunkte während des Gespräches machenzuhören: Welche Interessen hat mein Gegenüber?Unklarheiten aufgreifen und verarbeiten
8. Worauf es ankommt, damit ein Gespräch gelingen kann:
a) Auf die GruppeWie groß ist die Gruppe?Welche Altersschichten hat sie?In welchen Maß kennen sich die Mitglieder?b) Auf die SacheWas kann an Wissen und Erfahrung in dieser Sache bei dieser Gruppevorausgesetzt werden?Wer ist Fachmann?Welches Interesse ist seitens der Gruppe zu erwarten?c) Auf den RaumWelche Sitzordnung entspricht der Arbeitsform? (alle Teilnehmer sollen sich angucken können)In welcher Form können Untergruppen gebildet werden? Wie kann für eine entsprechende lockere Atmosphäre gesorgt werden? (Licht, Luft, Wärme, Getränke, Kuchen etc.)d) Auf den Leiter
Man erwartet von ihm, daß er die Sache kennt, worüber er spricht; daß er Wesentliches von Unwesentlichen unterscheiden kann, daß er Helfer ist, daß er geschwätzige Elstern unterbricht und solche, die nichts sagen, feinfühlig anspricht

 

Gesprächsimpulse

Gesprächsimpulse

Durch welche Anstöße kann ein Gespräch gefördert werden?
Impulse sind offene (Ergebnis steht nicht fest) Denkanstöße.

1. Akustische Impulse (nicht sprachlicher Art)
1.1. Pause des Schweigens =>Erwartung und Aufforderung entsteht
-nach einem Referat, das mit Knalleffekt schließt: Schweigen!
-nach Beitrag eines Teilnehmers: Schweigen!
-Bild zeigen: Schweigen
1.2. Wenig artikulierter Laut
"Na..", "Mensch...", "oh" =>Ausdruck der Empfindung,leichte Korrektur
1.3. Betonung bestimmter Wörter und Wendungen
z.b. zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter: "Fromme Leute gehen vorbei"

2. Optischer Impuls
=> Bilder, Aufschriften z.B. Tafel, auf der nur groß T O D steht (ohne weiteren Kommentar)

3. Mimischer und gestischer Impuls
z.b. Gesicht und Hände; mit den Augen jemanden angucken; auf jemand zeigen; etwas vorspielen; (Stimmen dabei Körpersprache und Reden bei mir überein?)

4. Sprachlicher Impuls (nur da, wo die anderen nicht reichen!)
4.1. Besser verkürzte Sätze als ausgeführte Fragen/Sätze
"Erstaunlich!" "Nanu?" "Achtung" "Das heißt?" "Und wie gehts weiter?"
4.2. Aussagesätze
"Ich wundere mich über die Jünger" "Das ist aber eine gewagte Sache" (zielt auf Kommentare anderer)
4.3. Aufforderungen, Appelle, Wunschsätze
"Das mußt du nochmal begründen" "Sucht das wichtigste Wort im Text"
4.4.Fragesätze
a) Erlaubte Fragen: Frage des unwissenden SchülersFrage des unwissenden ReferentenFrage der Überprüfung(Nachfragen/Verständnisfrage): "Was heißt denn..."b) Unerlaubte Fragen: Fragen, die nur eine Antwort zulassen: "Was soll man Gott?" "Fürchten und lieben." (blockiert Gespräch)Satzergänzungsfragen: "David war ein.."Rhetorische FragenEntscheidungsfragen: "War es schön von Judas, daß er Jesus verraten hat?"Suggestive FragenDoppel- oder KettenfragenDefinitionsfragen:"Was ist ein Prophet?"
5. Grundregeln für ImpulseUnaufdringlicher Impuls vor einem direktiven ImpulsWeiter Impuls vor engem ImpulsImpulse, die auf das Ganze zielen, sind besser als TeilimpulseImpulse bewirken Tätigkeit. Je mehr eigene Tätigkeit möglich ist, desto besser.Eine gewisse Atmosphäre muß da sein, damit das funktioniert(soziale Probleme lassen sich nicht durch Impulse lösen)Impuls mit Hilfsimpuls (falls es nicht klappt) vorbereiten