Predigtreihe: Woran Menschen heute leiden

Thema: einsam! (Predigttext: Lukas 19,1-10 )

Vorbemerkung: Die Predigt besteht aus einem fiktiven Gespräch zwischen einem „Zeitgenossen“ und „Zachäus“, das beim Gottesdienst von zwei Sprechern vorgetragen wurde.

Zeitgenosse: Du, Zachäus, wir denken hier gerade über das Thema Einsamkeit nach. Ich kann mir vorstellen, dass du dich da auskennst, dass du weißt, was es bedeutet, einsam zu sein. Und wenn ich das richtig sehe, hast du auch einen Weg aus der Einsamkeit gefunden. Willst du uns helfen, da weiter zu kommen?

Zachäus: Gerne, natürlich. Schön, dass ihr euch helfen lassen wollt. Das ist schon ein erster Schritt.

Zeitgenosse: Wie meinst du das?

Zachäus: Das Leben ganz selbständig bewältigen zu wollen - das macht einsam. Wer nicht gewohnt ist, Hilfe anzunehmen, der ist oft allein, wenn er sie dringend braucht. So hab ich's auf jeden Fall erfahren.

Zeitgenosse: Ich merke, du hast angebissen bei unserem Thema. Aber 'mal der Reihe nach. Ich les' dir mal vor, was man über dich, Zachäus, in der Bibel geschrieben hat: Als Jesus durch Jericho zog, liefen viele Menschen zusammen. Unter ihnen war Zachäus, der Oberaufseher über alle Zolleinnehmer. Er war sehr reich. Zachäus wollte Jesus unbedingt sehen, aber er war sehr klein, und niemand machte ihm Platz. Meine Frage, Zachäus: Wie hast du Einsamkeit erfahren?

Zachäus: Wo soll ich anfangen? Einsamkeit hat viele Gesichter! Du hast vorgelesen, dass da viele Menschen zusammen liefen, um Jesus zu sehen. Da ist die Einsamkeit am schlimmsten. Da sind Menschen fröhlich zusammen und erleben etwas. Und du hast den Eindruck: Ich gehöre nicht dazu. Das ist mir alles fremd. Du fühlst dich wie in eine Wolke eingehüllt. In etwas, was dich von den anderen trennt. Und das so zäh ist, dass du's nicht überwinden kannst. Ja, das gibt es. Du kannst dauernd mit anderen Menschen zusammen sein und dennoch einsam.

Zeitgenosse: Kenn ich. In unseren Städten, wohnen unzählige Menschen ganz nah beieinander, hunderte zusammen in einem Haus. Und dennoch fühlen sich gerade da viele einsam.

Zachäus: Bei mir kam noch dazu, dass ich in einer Führungsposition war. Oberaufseher über alle Zolleinnehmer der Stadt Jericho. Meinst du, ich hätte einem meiner Kollegen vertrauen können? Unter uns Kollegen ging's zu wie in einem Haifischbecken.

Zeitgenosse: Aber ihr habt doch auch Partys miteinander gefeiert, oder?

Zachäus: Natürlich ging's recht lustig zu, wenn ich meine Kollegen zu Gast hatte. Aber immer beschlich mich das Gefühl: Die sind nicht wegen mir da, dem Zachäus. Die denken: Es kann uns nichts schaden, wenn wir beim Chef 'mal auf der Party auftauchen. Und das neuste Kleid von seiner Frau bewundern. Vielleicht fördert das die Karriere. Geht's so nicht auch bei euren Betriebsausflügen zu?

Zeitgenosse: Naja, nicht immer. Es gibt auch echte Freundschaft unter Kollegen. Aber es stimmt schon oft: Wer hoch hinaufsteigt, wird schnell einsam. Aber Zachäus, du hast doch auch eine Familie: Frau, Kinder.

Zachäus: Ach, weißt du, damals hat mir das nicht sehr gegen die Einsamkeit geholfen. Sicher gab's diesen Rausch, als wir frisch verheiratet waren. Aber nach und nach ist es kälter geworden in unserem Haus. Inzwischen weiß ich, woran's lag. Ich meinte ja, ein knallharter Geschäftsmann sein zu müssen. Wer's geschickt anstellte, konnte etwas für sich abzweigen von den Steuern. Wir zogen die ja für die römische Besatzungsmacht ein. Naja, irgendwann wussten es alle: Der Zachäus ist korrupt. Aber weil ich mit meiner Härte immer mehr raus kitzelte für die Römer, ließen die mich in Ruhe. Eine Hand wäscht die andere.

Zeitgenosse: Und was hat das mit deiner Familie zu tun?

Zachäus: Du denkst, du kannst da trennen: Im Geschäft der scharfe Hund. Und zu Hause der zärtliche Ehemann und Vater. Aber es geht nicht. Weil wir ja nur ein Herz haben. Wenn das hart geworden ist, dann ist es egal, wo du bist. Es bleibt hart. Und so hat sich Stück für Stück auch in unserer Familie die Kälte eingeschlichen. Ja, wir haben gut zusammen funktioniert. Aber letztlich lebte doch jeder für sich.

Zeitgenosse: Würdest du also sagen, dass du selbst an deiner Einsamkeit schuld warst?

Zachäus: Nein, das wäre zu einfach. Klar: Dass mich die Leute hassten, die ich zuvor übers Ohr gehauen hatte. Das war klar. Da war ich dran schuld. Und Schuld, die nicht bereinigt ist, macht einsam. Aber es war nicht nur das. Es war auch ein Verhängnis. Mein Vater zum Beispiel. Der nannte mich immer den kleinen Zachäus. Als Kind lässt du dir das ja gefallen. Aber als Jugendlicher – da war ich für ihn immer noch der kleine Mann. Und da fühlte ich mich auch innerlich klein und minderwertig. Niemand hat mir etwas zugetraut. Und das hat sich festgesetzt. Das war ganz logisch, dass ich keinem Menschen mehr traute. Und deshalb verließ ich mich auf's Geld. Das schien mir sicherer.

Zeitgenosse: Goldstücke machen auch keine verletzenden Äußerungen über mangelnden Körperbau.

Zachäus: Genau, und mit Geld konnte ich groß sein. So konnte ich's nach oben schaffen. Aber natürlich ist Geld kein Mittel gegen Einsamkeit.

Und außerdem: Wie man uns Zolleinnehmer in Jericho zu Unmenschen abgestempelt hat, das war ja auch nicht die feine englische Art. Man hat uns den Stempel Sünder aufgedrückt. Und damit waren wir Außenseiter. Niemand ist auf den Gedanken gekommen, dass hinter der Maske des Geschäftsmannes auch eine fühlender Mensch stecken könnte mit Sehnsüchten und Ängsten.

Zeitgenosse: Außer einem natürlich.

Zachäus: Genau. Einer hat mir in's Herz gesehen, mich wirklich angesehen.

Zeitgenosse: Ich les' dir mal weiter vor, was in der Bibel über dich steht, Zachäus. Du wolltest Jesus sehen. Und weil dir ja niemand Platz machte, steht da nun Folgendes: Da rannte er (das bist du) ein Stück voraus und kletterte auf einem Maulbeerbaum, der am Wege stand. Von hier aus konnte er alles überblicken. Als Jesus dort vorbeikam, entdeckte er ihn. „Zachäus, komm schnell herunter!“ rief Jesus. „Ich möchte heute dein Gast sein!“

Zachäus: Ja, genau. Gott sei Dank, kam jemand, der mich aus der Einsamkeit herausholte: Jesus. Er hat mich gesehen. Er hat die Initiative ergriffen und mich gerufen. Aber ließ doch noch weiter. Das ist nämlich auch noch wichtig.

Zeitgenosse: Was?

Zachäus: Dass sich jemand herausholen lässt aus der Einsamkeit.

Zeitgenosse: Ach so! Hier steht: „Im Nu war er vom Baum herunter und nahm Jesus voller Freude mit in sein Haus.“

Zachäus: Ja, das ist gut beschrieben. Im Nu. Wie der Blitz war ich unten. Zumindest, so schnell ich konnte. Weißt du: Wer in der Einsamkeit drin steckt, der kommt oft nicht selbst heraus. Der brauch einen, der einen raus ruft. Aber wenn es die Chancen gibt, dass dich einer ruft, dann musst du zugreifen. Da darfst du nicht zögern. Keine Sekunde.

Zeitgenosse: Naja, hier hat ja Jesus gerufen. Das war doch bestimmt etwas ganz besonderes.

Zachäus: Denk aber nicht, dass es für mich nahe gelegen hat, ihn einzuladen. Ich wusste ziemlich genau: Wenn du ihn einlädst, dann kommt dir wirklich einer nah. Zachäus, sagte ich mir: Jetzt musst du runter von deinem hohen Ross. Jetzt wird dein Leben offen gelegt, weil dich einer wirklich angeschaut hat. Aber, Zachäus: Diese Chance musst du ergreifen.

Zeitgenosse: Ja gut, aber trotzdem. Dir ist Jesus begegnet. Aber bei den Leuten hier kommt er ja nicht so einfach vorbei. Wir müssten uns also schon überlegen, wo sich heute Chancen bieten - Wege aus der Einsamkeit.

Zachäus: Mit eurer Zeit, kennst du dich besser aus. Überleg 'mal selbst.

Zeitgenosse: Ok. Sein Leben offen legen, hast du gesagt. Heißt: Wenn dich einer fragt, wie's dir geht, 'mal ehrlich zu antworten. Das ist eine Chance.

Zachäus: Wäre ein Schritt. Wir Menschen brauchen das, dass wir uns selbst mitteilen, dass uns jemand zuhört. Aber man kann uns ja auch nur zuhören, wenn wir uns äußern.

Zeitgenosse: Oder eine Hilfe anzunehmen, wenn sie dir jemand anbietet. Das wäre auch ein Schritt aus der Einsamkeit.

Zachäus: Auch nicht schlecht. Manchmal muss man sehr bewusst vom hohen, einsamen Ross steigen. Sich helfen zu lassen. Das ist ein Schritt.

Zeitgenosse: Oder jemanden einzuladen, den du zufällig wo triffst. Das ist auch eine Möglichkeit.

Zachäus: Ja, so haben schon Freundschaften begonnen. Darf ich noch etwas hinzufügen?

Zeitgenosse: Natürlich.

Zachäus: Klar, das ist ein schwerer Schritt. Aber er bringt einen ziemlich weiter: Schuld bei Gott und den Menschen bekennen und Beziehungen bereinigen.

Zeitgenosse: Ach ja, das hast du ja gemacht. Ich les' 'mal vor, was du getan hast, nachdem Jesus zu dir nach Haus kam: Zachäus wurde auf einmal sehr ernst: „Herr, ich werde die Hälfte meines Vermögens an die Armen verteilen, und wem ich am Zoll zu viel abgenommen habe, dem gebe ich es vierfach zurück.“

Zachäus: Das habe ich erfahren. Vor dem heiligen Gott habe ich meine Schuld bekannt. Und vor den Menschen bin ich auch ehrlich geworden. Kannst du dir das vorstellen wie das war, als ich den Leute das Geld vorbeibrachte, um das ich sie betrogen hatte? Gut, manche lästerten ab und sagten: Der Zachäus ist wohl jetzt fromm geworden. Und manchen war's wohl peinlich, weil sie daran dachten, dass sie selbst auch noch 'was zu bereinigen hätten. Plötzlich war der Oberzöllner nicht mehr da, auf den sie zeigen konnten und sagen: So schlimm wie der, sind wir ja noch lange nicht. Aber einige von denen, denen ich das Geld zurückbrachte, die schauen mir jetzt in die Augen, wenn ich sie auf der Straße grüße. Es lohnt sich also, die Vergangenheit zu bereinigen.

Zeitgenosse: Das ist wohl ein Beispiel, das Mut macht. Wege aus der Einsamkeit. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast und uns so einen ehrlichen Einblick in dein Leben gegeben hast.

Zachäus: Einen Moment noch. Ich bin noch nicht fertig. Diejenigen, die einsam, sind nicht allein dafür verantwortlich, aus ihr herauszufinden. Jeder andere Mensch ist auch dafür verantwortlich, einsam Menschen wahrzunehmen und ihnen zu begegnen. Ich glaube, du hast da auch einen Vers in der Bibel übersprungen.

Zeitgenosse: Tatsächlich. Woher weißt du das?

Zachäus: Die Bibel lässt doch die wirklich wichtigen Dinge nicht aus. Lies mal vor, was die Leute über mein Gastmahl mit Jesus sagten.

Zeitgenosse: Ja, hier steht's: Die anderen Leute empörten sich über Jesus. „Jeder weiß doch, dass Zachäus nur durch Betrug reich geworden ist! Wie kann Jesus nur dieses Haus betreten?“

Zachäus: Sehr gut beschrieben. So sahen mich die Leute: Zachäus, der Betrüger. Aber sie hätten mich auch anders sehen können, mit den Augen von Jesus: Zachäus, der Mensch. So. Wenn du die Menschen nicht nach ihren Taten bewertest, sondern sie als von Gott geliebte Wesen siehst. Dann ist das der erste Schritt, ihnen aus der Einsamkeit zu helfen. Schaut euch 'mal um! Bei euch sitzen vielleicht auch viele innerlich ganz einsam auf irgendwelchen Bäumen und warten darauf, dass sie endlich jemand ansieht und wirklich wahrnimmt!

Zeitgenosse: Ja, ja. Da sind wir schon auch gefragt. Aber so einfach ist es ja nun nicht. Ich erleb es oft: Wenn ich auf jemanden zugehe, der mir als einsam erscheint, dann hab ich Angst, dass er sich total an mich hängt. Und nachher ersticke ich schier vor lauter Bedürfnissen und Ansprüchen, die der andere hat.

Zachäus: Das kommt vor. Dann musst du darauf achten, dass es Schritt für Schritt nicht nur ein Nehmen, sondern auch ein Geben wird.

Zeitgenosse: Oder es ist umgekehrt. Dass jemand zwar über seine Einsamkeit klagt, aber sich nicht richtig öffnen will und niemanden an sich heranlässt.

Zachäus: Kannst du dich öffnen?

Zeitgenosse: Wie meinst du das?

Zachäus: Einsame Menschen brauchen nicht jemanden, der sie in ihrer Einsamkeit bedauert. Sie brauchen jemanden, mit dem sie ein echtes Gespräch anfangen können. Und das kann anfangen, indem du den ersten Schritt machst und dich öffnest.

Zeitgenosse: Du meinst, dass man schrittweise tiefer geht?

Zachäus: Ja, ich bin auch nicht vom meinem Baum runter gesprungen. Da gab's schon ein paar Äste, die ich als Stufen benutzen musste. So ist das bei Freundschaften und Beziehungen auch. Mit einem Schlag lässt sich Einsamkeit nicht überwinden.

Zeitgenosse: Gut, jetzt haben wir das auch angesprochen, wie man Verantwortung für einsame Menschen tragen kann. Natürlich kann man wohl das Thema gar nicht erschöpfend behandeln. Aber dein Beispiel, denke ich, hat uns Mut gemacht. Du siehst recht glücklich aus. Vielen Dank für deine Hilfe.

Zachäus: Ich will nicht nerven. Aber eine Sache möchte ich auch noch erwähnen. Es gibt nämlich noch eine Einsamkeit die schlimmer ist, als das Verlassen sein von Menschen.

Zeitgenosse: Welche?

Zachäus: Die tiefste Einsamkeit ist, dass wir uns hineingeworfen fühlen in diese Welt, und nicht wissen, wozu wir da sind. Oder anders gesagt: Die tiefste Einsamkeit ist, Gott nicht zu kennen. Gut, manche würden das nicht so formulieren. Sie würden sagen: Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich hier als einer von Milliarden von Menschen für einen Sinn haben soll.

Zeitgenosse: Und was hat diese Einsamkeit mit dir zu tun?

Zachäus: Lies doch noch zu Ende, was über mich in der Bibel steht.

Zeitgenosse: Ok.: Da sagte Jesus zu ihm: „Heute ist ein großer Tag für dich und deine Familie; denn Gott hat euch heute als seine Kinder angenommen. Du warst einer von Abrahams verlorenen Söhnen. Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten.

Zachäus: Ja, das war meine tiefste Einsamkeit. Ich wusste mich von Gott verlassen. Und ich wusste auch, dass ich diese Verlassenheit selbst verschuldet hatte. Aber Jesus kam gerade zu Leuten wie mich. Und er lud mich ein, zur Familie Gottes zu gehören. In diesem Familie muss jeder gehören, will er nicht letztlich in der Einsamkeit bleiben.

Zeitgenosse: Wie meinst du das?

Zachäus: Ich meine, jedem ist klar, dass er einmal sterben muss. Und wir wissen das. Und wir wissen auch, dass uns Menschen nur bis zum letzten Atemzug begleiten können. Aber nicht danach. Da kann nur unser Schöpfer selbst uns zur Seite stehen. Und deshalb ist es wichtig zu wissen, ob wir zur Familie Gottes gehören oder nicht.

Zeitgenosse: Und wie kann man sich da sicher sein?

Zachäus: Wenn du mich fragst: Nur durch Jesus Christus. Das war ja schon das Besondere an dieser Begegnung. Aus der menschlichen Einsamkeit hätte mich vielleicht auch jemand anderes retten können. Aber aus der grundlegenden Verlorenheit in dieser Welt, da konnte mich nur Jesus retten. Er hat mich in die Familie Gottes zurückgebracht. Und das ist das Wichtigste.

Zeitgenosse: Jetzt trau ich mich schon gar nicht mehr zu sagen, dass wir das Thema abschließen können. Nachher hast du noch etwas, was du anschneiden willst, Zachäus.

Zachäus: Ich glaube für den Moment war's genug. Natürlich gäb's noch noch viel zu sagen. Aber das wesentlich ist ja schon gesagt. Zur Familie Gottes gehören. Darauf kommt's an. Und dann helfen wir uns gegenseitig.

(1) Als Jesus durch Jericho zog, liefen viele Menschen zusammen. (2) Unter ihnen war Zachäus, der Oberaufseher über alle Zolleinnehmer. Er war sehr reich. (3) Zachäus wollte Jesus unbedingt sehen; aber er war sehr klein, und niemand machte ihm Platz. (4) Da rannte er ein Stück voraus und kletterte auf eine Maulbeerbaum, der am Wege stand. Von hier aus konnte er alles überblicken. (5) Als Jesus dort vorbeikam, entdeckte er ihn. „Zachäus, komm schnell herunter!“ rief Jesus. „Ich möchte heute dein Gast sein!“ (6) Im Nu war er vom Baum herunter und nahm Jesus voller Freude mit in sein Haus. (7) Die anderen Leute empörten sich über Jesus. „Jeder weiß doch, dass Zachäus nur durch Betrug reich geworden ist!“ Wie kann Jesus nur dieses Haus betreten!“ (8) Zachäus wurde auf einmal sehr ernst: „Herr, ich werde die Hälfte meines Vermögens an die Armen verteilen, und wem ich am Zoll zu viel abgenommen habe, dem gebe ich es vierfach zurück.“ (9) Da sagte Jesus zu ihm: „Heute ist ein großer Tag für ich und deine Familie; denn Gott hat euch heute als seine Kinder angenommen. Du warst einer von Abrahams verlorenen Söhnen. (19) Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten.“